Begriff und Bild des doppelten Zeitenstroms, der die Grundlage für geistiges Schauen ist. Das poetische Bild Rilkes kann helfen, die Wurzelerkenntnis von Rudolf Steiners Werk besser zu verstehen.
Poesie
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Wenn uns ein Geist erschiene, so würden wir uns sogleich unsrer eigenen Geistigkeit bemächtigen: Wir würden inspirirt seyn durch uns und den Geist zugleich. Ohne Inspiration keine Geistererscheinung. Inspiration ist Erscheinung und Gegenerscheinung, Zueignung und Mittheilung zugleich.
ich bin – grenzenlos bin aus allem eins wie aus einem alles strebe und sterbe in einem einmalder sonne und dann dem mond entgegen noch bevor mond oder sonne gesagt – bin ich. Bisher unveröffentlicht Zeichnung von Philipp Tok...
Das ‹Stil›-Heft, Ostern 2021, ist Rainer Maria Rilke gewidmet. Könnte es sein, dass die acht Beitragenden in ihren Aufsätzen mit...
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In flügelzartes Blau läutet dein Falterflug bittersüß dich zu verstehen Lichtlob du dein Leichtesinn faltet aus den Segen vom Kreuz...
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Was weißt du vom Nachwort, in den Wind geschwiegen, von Stimmen, die das Leben nicht mehr tragen, im Rachen verstummen, von der Schneestille auf dem schmalen Textfeld im Dezember, was weißt du schon von dir. Sigune Schnabel, aus: Auf Zimmer drei liegt die Sehnsucht. Gedichte. Vechta 2021. S. 135 Schneestille – was...
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Auf Dauer nimmt die Seele die Farbe deiner Gedanken an. Marc Aurel, Selbstbetrachtungen Im Denken lebt diese seltsame Möglichkeit, mich...
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Immer wenn ein Mensch sich aus den Fesseln der Welt gelöst, fällt vom Glanz deines Auges ein Strahl in sein...
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Komm in mein Eigen mein Schweigen Ich leck dir den Lärm aus den Ohren spiel dir das Lied vom Aufgang im Untergang vom Tag in der Nacht Vom Wasser lernen wirs vom Wasser lichthelle Tropfen Der Lärm der Zeit versickert im Fluss Ulla Hahn, aus: Ulla Hahn: stille trommeln. Neue...
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Ich bin, bei allen Aufgaben,
die kommen und gehen …
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Das Böse wird sich nicht als falsch erweisen. Wer darauf wartet, ist sein treuster Diener. Philip Kovce, ‹Der freie Fall...











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