Das Licht
dessen Klarheit verwandelt
Welt, Menschen und Dinge
Für mich
Poesie
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qualvoll hingehauchte Schleier herbstvollkommen ruht die Welt Laubblut sickert ins Gemäuer Tod ist’s der das Leben stellt Wehe Erde Nebelbäume...
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Sie steigen auf, die Schmetterlinge des Planeten,wie Farbenstaub vom warmen Körper der Erde,Zinnober, Ocker, Gold und Phosphorgelb,ein Schwarm von chemischem Grundstoff hochgehoben. Dieses Flügelflimmern – ist es nur eine Scharvon Lichtteilchen in einem Gesicht der Einbildung?Ist es die geträumte Sommerstunde meiner Kindheit,zersplittert wie in zeitverschobenen Blitzen? Nein, es ist der Engel...
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Gabriele Goehlens Gedichte wirken manchmal wie feine Skizzen oder bewusst kolorierte Worträume. Dies erstaunt nicht, ist die in Koblenz wohnhafte...
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Auf Dauer nimmt die Seele die Farbe deiner Gedanken an. Marc Aurel, Selbstbetrachtungen Im Denken lebt diese seltsame Möglichkeit, mich...
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Vergesset nichtFreundewir reisen gemeinsam besteigen Bergepflücken Himbeerenlassen uns tragen von den vier Winden Vergesset nichtes ist unsregemeinsame Weltdie ungeteilteach die geteilte die uns aufblühen lässtdie uns vernichtetdiese zerrisseneungeteilte Erdeauf der wirgemeinsam reisen Rose Ausländer Gedichte. Frankfurt am Main 2010, S. 292. Sich langsam öffnende Landesgrenzen und die Möglichkeit, teilweise wieder...
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Nicht daran, wie einer von Gott redet, erkenne ich, ob seine Seele durch das Feuer der göttlichen Liebe gegangen ist,...
Am Anfang A aufsteigend alsbald als Ast dazwischen Worte neue Worte sprießend gegen Mauergebein am Ende Sinn- Bilder tanzend wie...
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Das Haus der Vögel entlaubt sich. Wir haben Angst vor dem Herbst. Manche von uns malen den Toten das Gesicht wenn sie fortziehn. Denn wir fürchten den Winter. Eine alte Frau, die vor uns stand, war unser Windschutz, unser Julilaub, unsere Mutter, deren Tod uns entblößt. Hilde Domin, Aus: Sämtliche...
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Ich ließ meinen Engel lange nicht los,und er verarmte mir in den Armenund wurde klein, und ich wurde groß:und auf...
Althochdeutsch heißt Stuhl stuol von (indogerm.) stha – stehen. Der Stuhl steht für mich. Er übernimmt gleichsam die Funktionen des Stehens und ist ein Abbild von mir, – er hat Armlehne, Rücken, Beine – aber kein Haupt.











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