1 Minute Lesedauer
Du sollst minnen das Nicht,
Du sollst fliehen das Icht.
Du sollst minnen das Nicht,
Du sollst fliehen das Icht.
«Das Ich hat seine Identität mit sich, sein Sein nur in dem ihm Anderen.»
Ich weiß, dass mir nichts angehört
Als der Gedanke, der ungestört
Aus meiner Seele will fließen
Nur Dichter nehmen die Welt ernst, diejenigen, die den Ruf haben, abgelenkt zu sein, Träumer, die die Dinge nicht messen, die ihre Schwere nicht kennen. Sie allein kennen die Schwerkraft, das Drama der Dinge und auch, was sie an Licht enthalten.
Zum Lachen brauch ich keinen Grund
Zum Weinen keinen Schmerz …
In der Kammer meines Herzens
steht ein Tisch
mit Linnen aus Momenten.
Der erste Schrei hier – ein Abschied von dort –
rief auch den Tod an meine Seite …
Wenn einmal das Michael-Fest im Herbste wahr und innig sein wird, dann wird in der Empfindung der das Fest begehenden Menschen mit innerster Ehrlichkeit sich das Leitmotiv loslösen und im Bewusstsein leben: Ideen-erfüllt erlebt die Seele Geistes-Licht, wenn der Sinnenschein nur wie Erinnerung in dem Menschen nachklingt.
Königlich bewegt sich mein Herz
füllt mir die Segel zur Fahrt
Auch der Zufall ist nicht unergründlich, er hat seine Regelmäßigkeit.
Zwei Augen hat die Seel’: Eins schauet in die Zeit,
das andre richtet sich hin in die Ewigkeit.
Letzte Kommentare